Aktuelles
26.06.2015
So langsam kommt alles ans Tageslicht. Mittlerweile 3 Störfälle in der Kläranlage Adenstedt. Als einen möglichen Grund, wird die veraltete, unzureichende Klärtechnik genannt. Für mehr als 100.000 € musste das Abwasser in umliegende Kläranlagen gefahren werden. Vor rund 3 Monaten wollte man dem Wähler/Bürger noch weiß machen, dass auch ein weiteres Warten über 3-4 Jahre kein Problem sei. Weiteren unbestätigten Informationen zur Folge, gab es auch in anderen (ehemals Lahstedter) Kläranlagen überschrittene Grenzwerte.
01.07.2015
5 Tage später lässt auch die Gemeinde die "Katze aus dem Sack". Ab 01.01.2016 müssen die ehemals Lahstedter Bürger mit höheren Abwassergebühren rechnen.
Gleichzeitig wird kundgetan, dass die Gemeinde mit 550.000 € weniger Schlüsselzuweisungen auskommen muss. Und wie soll dieser Verlust aufgefangen werden?
Die Verwaltung ist angeblich zuversichtlich. So zuversichtlich, dass man die Aufgabe zur Erstellung von Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüssen noch zum Teil fremd vergeben kann.
10.07.2015
Die CDU will den Wasserverband "ins Boot holen". Konkret soll die Verwaltung damit beauftragt werden, Gespräche und Verhandlungen mit dem Wasserverband zur Übernahme der Anlagen und der Betriebsführung für die Abwasserbeseitigung aufzunehmen. So der Wortlaut im heutigen PAZ-Artikel.
Schon erstaunlich: Mitte November 2014 habe ich genau diesen Vorschlag im Rahmen eines Auswahlgespräches zur Bürgermeisterkandidatur formuliert. Im weiteren Bewerbungsverlauf wurde mir genau von dieser Partei geraten, diesen Vorschlag nicht weiter zu publizieren.......
29.11.2015
Nachdem ich wiederholt danach gefragt wurde:
Nein, ich habe mich nicht um die Stelle des "Ersten Gemeinderats" (allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters) beworben.
Sicherlich hätte ich die Kriterien des Anforderungsprofils der Ausschreibung erfüllt, da aber im politischen Umfeld immer noch die selben Mandatsträger aktiv sind, die im Bürgermeisterwahlkampf ihre eigene Interpretation von der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Unterstützung meiner Person hatten, halte ich eine gedeihliche Zusammenarbeit mit diesen Personen zu Gunsten unserer Gemeinde nicht gegeben.
Wie bereits oben schon erwähnt, scheint unsere Gemeinde finanziell gut aufgestellt zu sein, wenn auch die Auswahl der Kandidaten und das Assessment-Center wieder von externen Dienstleistern (sprich gegen Bezahlung) umgesetzt wurde.